Heute war wieder um 5:30 Uhr Tagwache, um 6:00 Uhr Frühstück und kurz nach 7:00 Uhr sind wir los marschiert. In der Früh musste ich mit dem einen Ski wegen dem stopper noch einmal in die Werkstatt.
Die Bella Vista Hütte ist am Ende vom Schnalstal und dort ist ein für uns recht altes Skigebiet. Wir sind rund 400 Höhenmeter eine Skipiste und am Ende noch ein wenig weiter hinauf zum Punta Delle Vedretta Im Hinteren Eis hinauf auf 3.250 m gegangen.
Dort oben hatten wir eine schöne Sicht zurück zur Finalspitze und ins Schnalstal. Auf der anderen Seite haben wir den sehr langen Weißkugel Gletscher gesehen, wo wir jetzt 500 m abfahren. Es war ein recht steiler Nordhang mit rund 15-20 cm Tiefschnee. Das ist recht cool hinunter gegangen.
Unten auf 2750 m am Gletscher haben uns dann Steffen und sein Neffe Timo verlassen und sind gleich direkt nach rechts zur Hochjoch Hospitz Hütte gefahren.
Unser Weg ging nach links rd 750 Höhenmeter hinauf zum Hintereiskoch. Das ist nur eine rund 2 m Breite Schneefläche/schneise wo man davor die Ski abschnallen muss und kurz hinaufträgt. Rund 200 Höhenmeter davor haben uns Thomas und Birgit verlassen, da auch für Sie der Tag zuvor zu anstrengend war. Jetzt waren wir nur noch zu dritt.
Hinter dem Joch sind wir auf eine Strecke gekommen wo ich mit Christian vor fünf Jahren im Sommervon der Oberettes Hütte gekommen bin. Genau beim Hintereisjoch ist dann auch der Zapfen zum Stopper heim 2. Ski abgebrochen.
Nach rund einer halben Stunde waren wir bei dem Steilfeld mit 40°, wo man die Ski auf den Rucksack schnallen mussten und zu Fuß mit Steigeisen hinauf geht
Oben war es dann nur noch eine halbe Stunde bis zum Skidepot. Wie am Vortag am Similaun waren wir um 13:30 Uhr beim Skidepot., wobei man bei der Weißkugel noch rund 15 Minuten bis zum zweiten Schwierigkeitsgrad auch wieder mit Steigeisen zum Gipfelkreuz klettern muss.. um 14:00 Uhr waren wir dann endlich beim Gipfelkreuz
Von dort oben auf 3.738m am 3. höchsten Berg Österreichs auf der Weißkugel hat man einen super herrlichen Blick zu Wildspitze , zur Hinteren Schwärze, zur Similaun zum Ortler zum Biz Bermina und viele herumliegen hohe Berge unglaublich schön.
Dann kletterten wir wieder zurück zum Skidepot schnalten wieder die Ski an und dann hatten wir eine tolle lange Abfahrt. Nach 4 Stunden haben wir Birgit und Thomas erst wieder abgeholt und sind dann gemeinsam 10 km den Gletscher hinunter gefahren. Unten mussten wir zunächst für 30 Minuten Anfällen und dann noch mal 20 die Ski am Rucksack tragen.
Nach über 10 Stunden 30 Minuten waren wir um 17:15 Uhr endlich bei der Hochjoch Hospitz Hütte auf rd 2.450 Meter.
Der Hüttenwirt hat mir nun auch bei dem zweiten Ski den Stopper weg geflext. Jetzt muss ich besonders beim abschnallen aufpassen, dass mir die Ski nicht Abhandenkommen.
Die letzte Stunde war bereits besonders anstrengend für mich, ungefähr 2 Stunden vor dem Gipfel habe ich gespürt, dass ich bereits bei kleiner Anstrengung einen hohen Puls, und es wurde leider nicht besser sondern schlechter. Meine Vermutung ist, der fehlende Schlaf in den letzten zwei Nächten aufgrund der Höhe, wodurch ich mich nicht mehr regenerieren habe.




































































































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